Was macht ein/e ZerspanungstechnikerIn?

„Es ist sehr abwechslungsreich, man macht nicht immer dasselbe“, so beschreibt Fabian Tödtling den Lehrberuf zum Zerspanungstechniker. Doch was macht ein/e ZerspanungstechnikerIn genau? Und was macht den Beruf so abwechslungsreich?

„Im Poly bin ich in die KFZ-Klasse gegangen und habe mir dann bei AVL den Zerspanungstechniker angesehen. Und darum hab ich die Ausbildung dann auch gemacht“, erzählt Fabian. Bereits im 3. Lehrjahr absolviert der Technical Expert die Ausbildung zum Zerspanungstechniker – einem Teilbereich der Metalltechnik – bei PIEZOCRYST ADVANCED SENSORIC, einer Tochterfirma der AVL List.

Aufgabenbereiche eines/einer ZerspanungstechnikerIn

Während der Ausbildung zum Zerspanungstechniker, lernte Fabian bereits mehrere Stationen kennen. „In der Lehrwerkstatt hatten wir viel mit Handwerk zu tun. Wir feilten und sägten und arbeiteten auch mit konventionellen Dreh- und Fräsmaschinen. Im ersten Lehrjahr haben wir viel geschweißt. Jetzt bin ich zurzeit bei den CNC-Drehmaschinen eingeteilt. Die Ausbilder erklären zuerst, was zu machen ist, wie die Maschinen zu bedienen sind, bis hin zum fertigen Stück. Dann arbeitet man auch selber an den Maschinen.“ Wobei Fabian die Arbeit mit der CNC-Drehmaschine besonders gut gefällt. „Der Bereich in dem ich gerade Arbeite ist der, der mir am besten gefällt. Es ist immer abwechslungsreich. Besonders spannend ist es, dass nur durch ein Programm, in das man ein paar Buchstaben und Zahlen eingibt, ganze Werkstücke entstehen und alles so genau ist.“

Arbeitsfelder in der Zerspanungstechnik

Wer als Technical Expert eine Ausbildung zum/zur ZerspanungstechnikerIn macht, ist vor allem in Werkstätten und Werkhallen metall- und kunststoffverarbeitender Betriebe anzutreffen. So, wie Fabian, der seine Lehre bei PIEZOCRYST absolviert. Aber auch bei anderen Technical-Experts-Betrieben sind ZerspanungstechnikerInnen anzutreffen. Zum Beispiel bei: ANDRITZ, Anton Paar, BHDT, Magna, Maschinenfabrik Liezen und Gießerei, Pankl Systems, PIA Automation Austria, Resch oder Stölzle.

Digitalisierung in der Zerspanungstechnik

Auch die Digitalisierung spielt somit in der Zerspanungstechnik keine unwesentliche Rolle. So übernehmen zum Beispiel bei der CNC-Drehmaschine Programme die Fertigung von Werkstücken. „Es wird viel mit Computern gesteuert. Auf der Maschine wird ein Programm geschrieben. Die Maschine fertigt dann das Werkstück. Der Arbeiter sieht also nur noch zu, dass das Programm richtig geschrieben ist und alles funktioniert“, beschreibt Fabian. Zur Übung der Programmierung bekommen die Lehrlinge Übungsprogramme zugeteilt. Die Einstellung an den Maschinen wird von den Ausbildern übernommen.

Nähere Infos zum/zur ZerspanungstechnikerIn gibt’s hier.

Was macht ein/e ZerspanungstechnikerIn? Fabian Tödtling gibt spannende Einblicke in einen abwechslungsreichen Bereich. (Credit: PIEZOCRYST ADVANCED SENSORIC)

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