Vom Studium in die Technik: Für Stefan Lederhaas war die 
Ausbildung zum Technical Expert die richtige Entscheidung.
(Fotocredit: Magna)

Vom Studium zum Technical Expert

Nach der Matura ein Studium beginnen, das machen viele. Doch was tun, wenn das Studium dann doch nicht passt? So ging es auch den Technical Experts Anne-Gwyneth König und Stefan Lederhaas. Im Interview erzählen sie, wie sie ihren Weg in die Technik gefunden haben.

„Ich habe das Gymnasium in Fürstenfeld besucht und dann ein Jahr Biomedical Engineering an der TU Graz studiert. Das war dann aber nicht das, was ich machen wollte“, gibt die junge Fürstenfelderin zu. Da ist sie aber nicht alleine, auch ihr Kollege Stefan Lederhaas fühlte sich in seinem Studium fehl am Platz. „Ich habe das BRG Feldbach mit Matura abgeschlossen und an der TU Graz Physik studiert. Das war aber nicht das Richtige für mich.“ Ihr Interesse für die Technik entdeckten sie auf unterschiedliche Weise.
Anne-Gwyneth: „Während des Studiums besuchte ich die Vorlesung „Grundlagen der Elektrotechnik“ und das hat mein Interesse geweckt. Als ich mich schließlich für die Lehre entschied, ist mir Magna als erstes eingefallen. Ich war beeindruckt von dem, was Magna aufgebaut hat, von den Möglichkeiten, die einem Lehrling dort geboten werden und von dem, was man in Zukunft erreichen kann.“
Stefan: „Direkt zur Ausbildung bin ich über einen Beratungstermin beim AMS gekommen. Dort sagten sie mir, eine Ausbildung in Richtung Mechatronik wäre passend. Ich habe dann in verschiedenen Firmen geschnuppert. Magna war davon die beste.“

Das Studium als Bereicherung

Mit ihrer Entscheidung, eine Lehre nach der Matura zu machen, sind Anne-Gwyneth und Stefan sehr glücklich. Ihre Zeit an der TU Graz während ihrer Studien sehen sie dabei keinesfalls als vergeudete Zeit an, sondern als Bereicherung. Stefan: „Das Studium war eine Bereicherung. Das Gelernte habe ich immer gut verwenden können, es hat mich auch in der Berufsschule weitergebracht, weil ich vieles davor schon gehört habe.“
Anne-Gwyneth: „Im Studium habe ich einige Kurse im Bereich Social Skills abgeschlossen. Ich habe viel mitgenommen. Ich würde nicht sagen, dass ich es bereue oder es eine verschwendete Zeit war.“
Doch ihre Entscheidung, das Studium zu beenden und eine technische Lehre zu beginnen, wurde im privaten Umfeld der jungen Mechatroniker nicht nur positiv gesehen. Kritische Stimmen gab es hier vor allem bei Anne-Gwyneth, deren Eltern die Entscheidung mit gemischten Gefühlen aufnahmen. Auch frühere Schulkollegen konnten die Entscheidung nicht alle nach-vollziehen – wovon sich Anne-Gwyneth aber nicht abhalten ließ.

Ein richtiger Beruf

Die Lehre bei Magna begann für Anne-Gwyneth im September 2017. Stefan startete im November 2016. An ihren ersten Tag bei Magna können sich beide aber noch gut erinnern.
Stefan: „Der erste Tag war voll mit Sicherheitsunterweisungen, Einführungsgesprächen und so weiter. Dann begann die Grundausbildung und ich habe Metall bearbeitet.“ Anne-Gwyneth: „Bei mir war es dasselbe. Wir haben ziemlich viele Informationen erhalten und dann mit der Grundausbildung gestartet.“ Und bis heute haben sie Spaß an ihrer Ausbildung zum/r MechatronikerIn. Anne-Gwyneth: „Mir gefällt besonders, dass die Mechatronik so viele Bereiche beinhaltet. Sie beschränkt sich nicht nur auf Elektrotechnik oder Metalltechnik, sondern auch Hydraulik oder Pneumatik.“ Auch Stefan könne durch die Bandbreite der Ausbildung viel lernen, vor allem in Bereichen, die ihn schon immer interessiert haben. „Der Vorteil an einer Lehre nach der Matura ist, dass man einen richtigen Abschluss und einen Beruf hat. Falls man sich mal für etwas anderes entscheiden sollte, man kann auch immer wieder in seinen Beruf einsteigen“, erklärt der junge Ilzer.


Vom Studium in die Technik: Für Stefan Lederhaas war die Ausbildung zum Technical Expert die richtige Entscheidung. (Fotocredit: Magna)

Technische Ausbildung: Anne-Gwyneth König gefällt dabei die Vielfalt der Mechatronik besonders gut. (Fotocredit: Magna)
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