Mit einer technischen Ausbildung nach der Matura muss man sich um seine berufliche Zukunft keine Sorgen machen. (Credit: dieindustrie.at/Kniepeiss)

Technische Ausbildungen nach der Matura als Jobgarant

Eine aktuelle Auswertung zeigt: Es macht einen großen Unterschied, für welche Ausbildung man sich nach der Matura entscheidet.

Die Studienrichtungen Betriebswirtschaft und JUS sind jene, von denen derzeit am meisten AbsolventInnen beim AMS als arbeitslos gemeldet sind (2.032 BWL-AbsolventInnen und 1.416 JUS-AbsolventInnen österreichweit laut Artikel in „Die Presse“ vom 26.07.2017). Insgesamt ist die Arbeitslosenquote der AkademikerInnen mit 3,4 Prozent zwar immer noch die niedrigste unter allen Bildungsniveaus, doch auch alternative Ausbildungen nach der Matura sind ein wirksames Mittel gegen Arbeitslosigkeit: Ein Beispiel dafür sind die begehrten AbsolventInnen der Ausbildung zum Technical Expert.

MaturantInnen dringend gesucht

Absolventen dieser Ausbildung, die von rund 35 steirischen Hightech-Unternehmen in Metalltechnik und Mechatronik angeboten wird, können sich ihre Jobs nahezu aussuchen, bestätigt Herbert Brunner, Innungsmeister der steirischen Mechatroniker in der WKO Steiermark: „Wir brauchen dringend motivierte junge Menschen mit Matura, denen wir eine fundierte Ausbildung, sichere Arbeitsplätze und viele spannende Karrieremöglichkeiten anbieten.“

Nur ein Drittel schließen JUS-Studium ab

Laut Statistik Austria haben nach 10 Jahren nur 54 Prozent ihr Studium abgeschlossen , bei der Studienrichtung JUS ist es gar nur ein Drittel . Dazu Angelika Kresch, Obmann der Sparte Industrie: „Wir bieten allen Maturantinnen und Maturanten eine technisch anspruchsvolle Ausbildung an, bevor noch ein einziges Ausbildungs- oder Studienjahr verloren ist.“

Plus 60 Prozent bei den offenen Stellen in der Steiermark

Dass fundiert ausgebildete Fachkräfte im Bereich Metalltechnik und Mechatronik dringend gesucht werden, bestätigen auch die aktuellen Zahlen des AMS Steiermark: Derzeit (Juni 2017) sind 1.488 offene Stellen im Bereich der Metall- und Elektroberufe gemeldet – ein Plus von 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Jahresvergleich (2016 im Vergleich zu 2015) zeigt sogar ein Plus von 60 Prozent bei den offenen Stellen.

 

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