Wer sich schon in jungen Jahren für die Technik ausbilden lässt, profitiert von hoher Jobsicherheit. (Credit: dieindustrie.at/Kniepeiss)

Studie bestätigt: Lehre sorgt für Arbeitsplatzsicherheit

Das duale Ausbildungssystem in Österreich erhielt abermals Bestnoten im OECD-Vergleich – ein weiteres Argument für eine Lehre als Alternative zum Studium.

Die Lehre ist eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit, so das Ergebnis des Young Workers Index, der die Teilnahme junger Menschen am Arbeitsmarkt sowie an Bildungsmaßnahmen vergleicht. Österreich belegt hinter Schweiz und Deutschland den drittbesten Rang von 35 untersuchten OECD-Ländern.

Sicherer Job nach der Matura

Damit zeigt sich einmal mehr, dass auch nach der Matura eine Lehre im technischen Bereich – etwa als Technical Expert in Metalltechnik oder Mechatronik – die Arbeitsplatzsicherheit wesentlich erhöht und damit eine gute Alternative zum Studium ist.

Mehr Technik!

Laut der Agentur PWC, die den Young Workers Index berechnet hat, sind für die Lehre in Zukunft vor allem folgende 3 Dinge wichtig:

  1. Stärkere Fokussierung auf die technisch-naturwissenschaftlichen Bereiche (MINT*)
  2. Mehr Praktika und bessere Karriereberatung in der Schule, um die Einbindung in die Berufswelt zu verbessern
  3. Vermehrt Qualifikationen als Filter heranziehen, um die Barrieren bei der Beschäftigung junger Menschen mit schwächerem sozioökonomischem Hintergrund zu reduzieren



*) MINT steht für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Auch die Ausbildung zum Technical Expert nach der Matura fällt in diesen Bereich, da sie in Metalltechnik und Mechatronik abdeckt.

Wer sich schon in jungen Jahren für die Technik ausbilden lässt, profitiert von hoher Jobsicherheit. (Credit: dieindustrie.at/Kniepeiss)
Wer sich schon in jungen Jahren für die Technik ausbilden lässt, profitiert von hoher Jobsicherheit.
(Credit: dieindustrie.at/Kniepeiss)

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