Elektrofahrzeuge: Der richtige Sound macht die Musik

Der Markt für E-Autos boomt. In Österreich wurden im 1. Halbjahr 2018 bereits 3.088 Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb zugelassen. 500 davon alleine in der Steiermark, wie eine Erhebung der Statistik Austria zeigt. So umweltfreundlich diese „grünen“ Fahrzeuge auch sind, hinterlassen sie einen bitteren Beigeschmack. Denn E-Autos sind vor allem bei Schritttempo lautlos unterwegs und somit für Fußgänger eine Gefahr. Das soll sich mit „Geräuschen“ nun ändern. Und ein Experte auf genau diesem Gebiet ist das Technicl Experts-Unternehmen REMUS-SEBRING.

Weltweit wird der Straßenverkehr lauter und der Grund dafür ist eine neue EU-Verordnung. Denn ab Juli 2019 müssen dann auch mit E-Fahrzeuge Motorengeräuschen ausgestattet sein. E-Autos mit Ton ausstatten. Klingt irrsinnig, hat aber einen ernsten Hintergrund. Denn die umweltfreundlichen Gesellen sind vor allem bei Schrittgeschwindigkeit nahezu lautlos. Eine ernstzunehmende Gefahr also für Fußgänger und Radfahrer. Aber wie stattet man eigentlich ein „lautloses“ Auto mit Sound aus? Und welcher ist der richtige? Ob satt oder sonor – das Technical Experts-Unternehmen REMUS-SEBRING ist der Weltmarktführer für Sportauspuffanlagen und ein wahrer Sound-Experte.

Elektroautos mit Motorgeräuschen

Was bei der Soundproduktion zu beachten ist, weiß Nikolaus Doppel, Chief Technology Officer der REMUS-SEBRING Gruppe: „Zu beachten sind gesetzliche Vorschriften, die Hörbarkeit bzw. Wahrnehmung für die anderen Verkehrsteilnehmer und, dass das Geräusch für den Nutzer angenehm ist, also die Soundqualität selbst.“ Eine Innovation von REMUS-SEBRING auf dem Gebiet der Sound-Erzeugung ist der Soundgenerator „REMUS-Sound for Safety“. Er stellt sicher, dass auch das kleinste Elektrofahrzeug im Straßenverkehr mit motorähnlichen Geräuschen wahrgenommen wird.

Der richtige Sound

Doch was steckt eigentlich dahinter und wie kommt man zum richtigen Sound für Elektrofahrzeuge? Das erklärt REMUS-SEBRING Sounddesigner Roland Dopona: „Wir versuchen innerhalb der vom Kunden definierten und gesetzlich festgelegten Bandbreite ein Geräusch zu erzeugen, das angenehm und gleichzeitig auffällig ist. In der Startphase wird die Entscheidung getroffen, wie das Fahrzeug klingen soll. Dabei gibt es 2 Varianten. Wir bevorzugen die Variante, bei der das Geräusch nach dem einem Verbrennungskraftfahrzeugs klingt, weil dieses Geräusch jedem bekannt und somit wahrnehmbar und auch zurechenbar ist.“ Die Geräusche für die Elektrofahrzeuge müssen also deutlich wahrnehmbar sein und dürfen gleichzeitig niemanden stören. Und: Ob Auto oder Motorrad, sie müssen zum jeweiligen Fahrzeug passen. „Ist es ein kleines Auto, dann wird ein vergleichbares kleines Auto als Vorlage gewählt, ist es ein Sportwagen, dann ein vergleichbarer Sportwagen. Das jeweilige Geräusch des Verbrennungskraftfahrzeugs wird dann für die Elektrofahrzeuge in der gleichen Weise und Kategorie nachgebildet“, erklärt Dopona. Der Vorteil liege in der beeinflussbaren Lautstärke. Denn diese kann je nach Bedarf reguliert und den aktuellen akustischen Verkehrsbedingungen angepasst werden.

Nach der Matura zum Soundexperten

Geht es um Elektrofahrzeuge, spielt das Thema Hörbarkeit eine wichtige Rolle. Und mit einer technischen Ausbildung nach der Matura kann man bei REMUS-SEBRING bei der Soundgestaltung selbst mitwirken.

Als Technical Expert bei REMUS-SEBRING den richtigen Sound für E-Fahrzeuge mit entwickeln. (Credit: dieindustrie.at/Kniepeiss)

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